Die Geschichte des Einkochens

 

Im Folgenden soll der geschichtliche Hintergrund vom Einkochen bzw. Einmachen dargestellt werden.

Die Menschen hatten nicht schon zu Beginn aller Zeiten die Möglichkeiten, Nahrung durch Einmachen zu konservieren. Schritt für Schritt tüftelten unsere findigen Vorfahren Methoden aus, um von der Natur unabhängig einen Lebensmittel-Vorrat anzulegen. Neben Einlegen, Pökeln und Räuchern entwickelte sich mit zunehmenden technischen und wissenschaftlichen Fortschritt die Erkenntnis, dass luftdichter Abschluss und starkes Erhitzen einen positiven Effekt auf die Haltbarkeit des Konservierungsgutes haben. Sicherlich war es einem unserer Ahnen aus der Steinzeit nicht möglich Apfelkompott einzukochen. Schon am passenden Gefäß scheiterte es hier. Aber lesen Sie in den unten aufgeführten Rubriken, wie sich die Forschung und Entwicklung mit dem Thema Haltbarkeit auseinandersetzte und schließlich zu den verschiedenen Konservierungsmethoden des Einkochens gelangte.

Natürlich soll nicht verschwiegen werden, dass die Hochzeit des Einkochens, welches zu dieser Zeit bis nach dem Zweiten Weltkrieg landläufig als Einwecken bezeichnet wurde, lange vorbei ist. Aber Sie sollen ja überzeugt werden, dass Einmachen auch heute noch oder sogar wieder eine sinnvolle, interessante und nützliche Möglichkeit darstellt, Ihren Speisezettel zu bereichern und selbst geschaffenes zu geniessen.