Petersilie

Der Klassiker unter den Küchenkräutern
Petroselinum crispum
auch: Silk, Bitterlein, Peterlein, Peterle

Nutzung: Blätter, Wurzel (für Suppengrün), bedingt auch die Stängel

Die Petersilie stammt, wie so viele unserer Küchen- und Gartenkräuter aus dem Mittelmehr-Raum, wo die Kunst des Würzens und der Verwendung von Kräutern und Gewürzen in der Küche eine Jahrtausende alte Tradition hat. Aus vielen Gerichten unserer Breiten ist die Petersilie nicht mehr wegzudenken, man denke in Bayern nur an die berühmte Weißwurst oder den Semmelknödel – beides ohne Petersilie nicht vorstellbar! Erscheinungsformen sind die glatt-blättrige Petersilie und die gekräuselt-blättrige Petersilie. Sie bevorzugt nährstoffreiche Lehmböden.

Die Petersilie ist eine so genannte zweijährige Pflanze. Sie blüht von Mai bis Juni, ihre Samen reifen bis September heran. Im ersten Jahr treibt aus dem Samen eine Blattrosette, im zweiten Jahr entwichelt sich ein bis zu 1m hoher Stiel. Dieser entwickelt in den Blütenständen die Samen und stirbt nach der Ausreifung der Samen ab. Im Herbst in einen Topf gepflanzt überwintert die Pflanze im Haus und liefert über en ganzen Winter hinweg frische Blätter.

Der Geschmack der Blätter ist angenehm würzig und unverkennbar. Die Wurzel de speziell gezüchteten Wurzelpetersilie ist dicker als die normale Petersilienwurzel und wird vorwiegend als Suppenkraut verwendet. Da die Wirkstoffe der Petersilie ätherisch und flüchtig sind, verliert sie schnell an Geschmack und sollte erst gegen Ende der Zubereitungszeit bzw. danach zum Gericht hinzugefügt werden.